Logbuch der Leafde

Segeln in Friesland

LOGBUCH

Hier könnt ihr unsere Erlebnisse, Geschichten, und andere Neuigkeiten lesen!

= 10. bis 19. Augustus =

 

  Freitag den 10. August

 

Abends richtung Friesland los gefahren. Wir haben die ganze Woche im Wetterbericht geschaut und es sieht alles gut aus. Auf dem Wattenmeer weht es die ganze Woche kraft 4. Also, das heißt, dass wir endlich mal richtung Terschelling oder Vlieland fahren können!

 

Samstag den 11. August

 

Wir haben mit Richt’s Vater verabredet, dass wir die ersten Tage zusammen fahren werden. Wir werden das erste Mal mit unserem eigenen Schiff auf dem Wattermeer raus fahren und dann ist es doch ein sicheres gefühl, dass wir mit jemanden anderes unser Tour überlegen können. Wir werden uns heute bei der ‘Galamadammen’ (in der Nähe von Koudum) treffen.

 

Schade schade schade…… Morgens haben wir noch mal schnell zum letzten mal das Wetterbericht nachgeschaut. Und was sehen wir, das Wetter hat sich über dieser Nacht total geändert! Auf einmal haben wir vonab Montag bis Freitag windkraft 5 bis 6 auf dem Wattenmeer. Mittwoch sogar kraft 7… Oh man, es ist nicht wahr… Das wird dann unsere zweite Woche wo wir nicht auf dem Wattenmeer raus können. Tja, es ist nicht anders. Wir werden uns dann diese Woche in Friesland beschäftigen.

 

Wir sollten noch einiges einkaufen, dauert bei uns immer lange heheh, auf der Leafde hatten wir auch noch einiges zu tun, deshalb sind wir erst 14.00 Uhr losgefahren. Zur Zeit fuhr Hidde, Richts Bruder, mit dem Valk (Segelboot) raus. Also, wir legen unser Kurs auf Rufus (Segelbauernhof) und werden da zusammen etwas herliches und kaltes trinken *grins*.

 

Windkraft 3 bis 4 aus dem Westen, und los geht’s. Bei Rufus angekommen haben wir uns Plan für heute geändert. Wir übernachten auf dem ‘Jentjemeer’ wo Hidde einen ganz tollen Liegeplatz weißt. Wir sind gespannt. Da angekommen weiß ich sofort wieso da nie ein Boot liegt; keine kann da hinkommen! Obwohl wir mit Kiel hoch nur 50 Zentimeter tief liegen, hatten wir schon schwierigkeiten in der Nähe vom Land zu kommen. Aber als wir fertig waren, die Valk auch zu uns gezogen haben (Valk liegt noch tiefer als 50 Zentimeter!), haben wir auch gesehen, dass es eine tolle Liegeplatz ist. Wir haben eine kleine Wiese, sind durch Bäume und Sträucher geschützt gegen dem Wind und liegen an einer kleinen ‘Bucht’, super!

 

Sonntag den 12. August

 

Heute nicht zu spät aufgestanden, denn wir möchten rund 14.00 Uhr in der Nähe von Galamadammen sein. Auch Heute wieder herliches Wetter, viel Sonne, Windkraft 3 bis 4 aus den Westen. 10.00 Uhr losgefahren. Unser Tour: Jentjemeer > PrinsesMargrietkanaal > Jeltesloot (mussten wir leider unter Motor fahren) > Heegermeer (kreuzen!) > de Fluessen (noch mehr kreuzen!). Wir haben mit Richt’s Vater verabredet uns auf der Krûspôle (Inzel auf der ‘Fluessen’) zu treffen. Da waren wir ungefehr 14.30 Uhr. Eine Stunde später kamen die anderen und wir haben uns dafür entschieden heute auf dem Inzel zu bleiben. Schwimmen, Buch lesen und Bierchen trinken.

 

Montag den 13. August

 

Was werden wir heute machen. Wir haben Wind aus den Südwesten kraft 3 bis 4. Unter Spinnaker richtung Woudsend, da schnell Einkäufe machen und weiter segeln nach Sloten. Da werden wir dann übernachten. So gesagt, so getan. Es sah wieder super aus, unser roten Spinnaker! Als wir das Kanal richtung Woudsend einfuhren, sind wir unter Foksegel und Großsegel weiter gefahren.

 

Woudsend ist sehr gemütlich, nur eine Sache verstehe ich nicht…. Wieso hat die Fischbude im Hauptsaison Montags nicht auf! GRRR! Kein Kibbeling….

 

Bevor wir nach Sloten (am Slotermeer) fuhren, haben wir erst noch mal kurz in Balk (auch am Slotermeer) angelegt. Da haben wir Angelsachen eingekauft, haben die Männer auch was uns sich mit zu beschäftigen haha! Während wir von Woudsend nach Balk fuhren, hat der Wind zugenommen, kraft 4 bis 5. War schön mal wieder ‘heftig’ segeln zu können, aber wir merkten, das wir zuviel Segel drauf hatten.

 

Später schön unter Focksegel vor dem Wind nach Sloten gefahren (Wind hat wieder etwas abgenommen), in Sloten fast unter Segel angelegt! Nur die letzte 2 Meter ging leider nicht, wir müssten ganze Zeit höhe ziehen aber da lagen zu viele Schiffe im weg.

 

 

Dienstag den 14. August

 

Heute legen wir Kurs auf Sneek. Das Wetterbericht sieht nicht richtig schön aus (Regen und viel Wind) also werden wir richtung eine große Stadt fahren. Wir können schön unter Focksegel (Raumwind, kraft 3, manchmal 4) richtung Sneek segeln. Unterwegs wechseln wir unser Focksegel, von Mittelfock nach Genua, denn die Wind wird ein bisschen weniger. 11.00 Uhr sind wir losgefahren, unterwegs haben wir angelegt zum Frühstücken, 18.00 Uhr sind wir in Sneek angekommen. Als wir Sneek einfuhren, sahen wir, dass die meiste schöne Liegeplätze besetzt waren. Aber, als wir echt im Zentrum ankamen, gab es noch viele Liegeplätze, sogar mit Strom! Wunderbar! Da steht ein Schild ‘zwischen 09.00 Uhr und 18.00 Uhr anlegen verboten’, wahrscheinlich trauen vielen es nicht dann da anzulegen. Abends in die Kneipe gegangen, wo wir eine Deutsche Gruppe aus Stuttgart begegnet haben. Die haben ein Motorboot gemieten, haben nur 10 Minuten Erklärung bekommen, obwohl sie alle noch nie mit einem Boot gefahren haben! Die Firma hat viel vertrauen und die Gruppe aus Stuttgart ist mutig *grins*

 

Mittwoch den 15. August

 

Viel, viel, viel Wind. Das Wetterbericht sagt kraft 5 bis 6 und viel Chance auf Regen, wobei der Wind zunehmen kann. Wir haben uns entschieden heute in Sneek zu bleiben. Und das ist eine gute Wahl gewesen, denn wir haben heute ein Anker gekauft. Ein Danforthanker von 10 Kg (würde das reichen *grins*) für nur €20,- (später haben wir herausgefunden, dass 3-4 Kg reichen würde heheh!).

 

Donnerstag den 16. August

 

Noch immer ist das Wetter nicht ideal, aber ja, was ist ideal… Wir sind 13.00 Uhr losgefahren, hatten Sonne und guter Wind (kraft 3 bis 4). Ab und zu ne kleine Bö, weiter lief alles prima. Unser Ziel für heute ist Langweer. Wir legen aber nicht in Langweer an, sondern in der Nähe. Um genau zu sein die Janesloot (bei der Brücke). 1 Km vor der Brücke bekamen wir noch eine richtige Schauer wo auch viel Wind drinne war. So blieb es den ganzen Tag; Regen, dann wir eine halbe Stunde Sonne, dann wieder Regen, usw.

 

Freitag den 17. August

 

Heute haben wir uns von Richt’s Vater und den Rest verabschiedet. Wir fahren richtung Workum wo Samstagmorgen Richt’s Mutter an Bord kommt.

 

 

Als wir unser Plan gemacht haben, gab es Südwind kraft 3 bis 4, genau richtig um nach Workum zu segeln. Als wir losfuhren, hat der Wind sich leider richtung Westen gedreht, also mussten wir die Jeltesloot unter Motor fahren. Naja, ist nicht anders. Auf dem Heegermeer schön gesegelt, dieses mal mit einem Reff im Großsegel. Leider drehte der Wind sich noch mehr richtung Westen, wodurch wir vonab die Inthiemasloot nach Workum wieder alles unter Motor fahren mussten. Kurz vor Workum haben wir unser Anker ausprobiert, denn es war halb 5 und die Brücke hat erst viertel nach 5 auf. Anker ist super (ist ja auch 10 KG haha!).In Workum eine schöne Liegeplatz gesucht. Wenn das Wetter morgen gut ist (max. Windkraft 4/5) fahren wir auf das IJsselmeer raus.

Samstag den 18. AugustHeute ist Richts Mutter an bord gekommen. Wir haben noch schnell etwas eingekauft, damit wir unterwegs nicht verhungern (* austrocknen hihi* ).

Wir fahren auf dem IJsselmeer raus! Unser Ziel heute ist Lemmer. Wir haben Kraft 4 bis 5 Süd-West, später Kraft 2 bis 3. Aber erst eine schöne Tour durch Workum, man die Stadt sieht wunderschön aus..! Andreas hat sich auf der Schleuse gefreut 🙂 Klappte auch alles super. Bevor wir losgefahren sind noch schnell ein Reff gezogen und den Mittelfock drauf gemacht.

Wir konnten zum Glück die Fahrrinne segeln. Stavoren konnten wir nich auf einmal ansegeln, also kreuzen auf dem IJsselmeer. Wir hatten schöne Wellen, tja, wir segelten auch am ‘lagerwal’. Nach einige Stunden Stavoren umrundet. Segel auf, Kiel hoch und mit raum Wind über das ‘Vrouwenzand’ gesegelt. Zwischen Laaksum und Mirns wurde dann der Wind weniger. Die Sonne aber mehr! Genua gegen Mittelfock gewechselt, Großsegel auf, und genießen!Eigentlich wollten wir in Lemmer Zentrum liegen, also sollten wir vor acht Uhr in Lemmer sein, denn die Schleuse macht meistens einige Minuten vor acht schon zu.

Die letzte halbe Stunde haben wir unter Motor (full power) gefahren damit wir die Schleuse schaffen. Leider kamen wir einige Minuten zu spät an. In der Nähe von der Schleuse gab es auch keine Liegeplätze (Schiffen lagen schon 5 dick). Wir sind an Steuerbord geradeaus gefahren, an den Charterschiffen vorbei, und haben dann ganz hinten im Haven eine schöne Liegeplatz gefunden. Und wir konnten sogar aus einige wählen. Wir hatten Strom, Zentrum war nur 5 Minuten laufen und die Duschen und Toiletten haben den ganzen Nacht auf. Super 🙂

Sonntag den 19. AugustHeute fahren wir wieder nach Hause. Wir sind durch Lemmer Zentrum gefahren, haben noch kurz angelegt und einen Kaffee getrunken.

Die Strecke von Lemmer zum Liegeplatz war sehr schön. Das Wetter war super! Kraft 3 aus dem Süden, also sind die hälfte unter Spinnaker gesegelt.

Beim Liegeplatz angekommen Boot geputzt, aufgeräumt, Richts Mutter nach Hause gebracht…Urlaub vorbei….

Obwohl wir das Wattenmeer nicht geschafft haben, war es doch einen sehr schönen Urlaub!!

Bis nächstes Mal! 

 



20.
bis 28. Juli

Freitag den 20. Juli

13.00 Uhr richtung Friesland gefahren um schnell mit unserem schönen Segelyacht losfahren zu können. Wir möchten heute Lemmer noch schaffen, denn Tom hat uns gefragt ob wir dieses Wochenende ´maten´ können. Wir lassen dann die Leafde in Lemmer liegen, so dass wir Sonntag (Montag) sofort auf dem IJsselmeer raus können.

Unterwegs nach Friesland haben wir noch stau gehabt, es wurde knapp Lemmer zu schaffen. 18.20 Uhr kamen wir beim Liegeplatz an, 5 Minute später sind wir losgefahren! Die Brücke bei Spannenburg macht 20.00 Uhr zu, also sollten wir uns beeilen.

Punkt 20.00 Uhr kamen wir bei der Brücke an! Und die Brücke hatte noch auf, yes! Später haben wir herausgefunden, dass die Brücke bis 21.00 Uhr auf hat, lol!

21.00 Uhr sind wir in Lemmer angekommen.

Samstag den 21. Juli

Morgens erst mal zum ´Vertrouwen´ gegangen, das Segel-Charterschiff auf wem wir maten werden. Da haben wir mit dem Skipper Tom, Richt´s Stiefvater, kaffee getrunken. Jetzt auf die Gästen warten. Die kamen erst 12.00 Uhr und sollten noch einkaufen. 15.00 Uhr sind wir dann endlich losgefahren. Es wurde südwesten Wind kraft 5 angesagt, zuviel für´s IJsselmeer (nur 9 Leute an Bord) also sind wir richtung Heeg gefahren. 18.00 Uhr in Heeg angekommen. Andreas war der ´Hauptmaat´ und Richt hat Hinweise gegeben. Es ging sehr gut, Andreas hat viel gelernt. Die Gruppe war ganz nett und es gab enthousiaste Kinder die sehr gut mitgeholfen haben.

Sonntag den 22. Juli

10.00 Uhr losgefahren. Ziel; Makkum (über Workum). Wind; Süd-West kraft 3 bis 4. Kurze Strecke auf Motor und ab die ´Inthiemasloot´ konnten wir segeln. In Workum angekommen mussten wir warten, weil die Brücke zu hatte. Also zeit für Kaffee trinken!

In Workum durch die Schleuse und wir waren auf dem IJsselmeer. Mit Wind in dem Rücken richtung Makkum gefahren. 17.00 Uhr kamen wir in Makkum an und eine Stunde später sind wir abgeholt worden. Die Vertrouwen bekommt ihren festen Maat wieder und wir fahren nach Lemmer zur Leafde!

Es war super mal wieder auf einem großen Schiff zu segeln, das segelt ja echt ganz anders!

Montag den 22. Juli

Morgens sollten wir erst noch einiges einkaufen, darunter die IJsselmeer- und Wattenmeerkarte. Dann sind wir 11.00 Uhr Lemmer raus, durch die Schleuse auf dem IJsselmeer gefahren. Wir hatten Wind aus dem Süd-Osten, konnten also mit Raumwind richtung Stavoren segeln. Und jetzt kommt das geile; wir haben ein Hubkiel, konnten also schön über´s “Vrouwenzand” segeln! Spannend, weil wir das noch nie gemacht haben, aber es könnte eigentlich keine Probleme geben, denn wir liegen mit Kiel auf nur 0.50 cm tief!

Wir waren ziemlich schnell bei Stavoren (3 / 3,5 Stunde) und sind dann weiter richtung Makkum gefahren. Mit halb Wind/am Wind an die Küste entlang nach Makkum! In etwa 3 Stunde waren wir in Makkum, schöne Liegeplatz gesucht, Strom vom Nachbarn bekommen, und haben wir erst mal genossen von unseren ersten echten IJsselmeertour!

Dienstag den 23. Juli

Wir hatten gestern schon gehört, dass es heute richtig wehen sollte. Darum haben wir eine ruhige Liegeplatz gesucht, in der nähe vom Centrum. Aber, trotz eine geschützte Liegeplatz lagen wir sehr unruhig (und im vergleich mit anderen Schiffen ging das noch!). Wir hatten ein Box ausgesuch, wobei unser Boot im Wind lag, und das war eine gute entscheidung, sonnst hätte man seine Tür nicht auflassen können. Heute Windkraft 7 bis 8, manchmal 9. Und jetzt kommt der hammer; das Wasser ist 1.5 Meter gesunken! Wir sind natürlich in Makkum liegen geblieben (kann man nicht von alle Schiffe sagen, Dummköpfe!).

Mittwoch den 24. Juli

Heute war der Wind weniger, ungefehr kraft 5. Wir sind morgens rund 10.00 Uhr aus Makkum los gefahren. Unser ziel war Enkhuizen. Der Windrichtung war Süd-west, also konnten wir schön an der Küste entlang richtung Stavoren um von daraus nach Enkhuizen zu fahren. Im Haven hatten wir schon ein Reff ? rein gezogen, denn es gab viel Wind. Wir hatten nicht nur viel Wind aber auch riesen Wellen! Wauw, das ging ab! Aber die Leafde lief gut, wir machten gut speed und konnten so schön über die Wellen surfen. Als wir in der Nähe von Stavoren kamen, wurden die Wellen schlimmer (sie wurden kurzer). Wir haben dann eine Wende gemacht richtung Den Oever, um ein bisschen weiter weg von der Küste (und ´Vrouwezand´) zu kommen. Hoffentlich werden die Wellen dann auch ´besser´. Über Steuerbord lief die Leafde aber ganz schlecht, die Wellen kamen jetzt anders rein. Wir haben noch eine halbe Stunde weiter gesegelt und sind dann wieder gewendet. Inzwischen sahen wir nach die ´Vertrouwen´ aus, sie sollte auch in der Nähe sein! Um 15.00 Uhr hat dann die Vertrouwen uns überhohlt (sie fuhr auch richtung Enkhuizen, haben übrigens schöne Bilder von uns gemacht. Cool!). Die Wind wurde aber nicht weniger und die Wellen wurden nur schlimmer. So konnten wir eigentlich nicht weiter fahren, wir lagen mehr auf unsere Seite als dass wir voraus kamen. Durch den Wind hatten wir schrecklage und als wir von einer Welle ´absurfte´, hatten wir eigentlich kein Ruderwirkung mehr. Dann wurden wir noch mehr weggedruckt (und liegt man auf einmal halb Wind statt am Wind. Einige Malen stand das Wasser bis zum Fenster… Umdrehen und vor dem Wind nach Stavoren? Nein, wir waren jetzt so weit gekommen, jetzt nicht aufgeben! Wir wollten unser Sturmfok hochziehen, aber wir konnten leider während des Segeln unser Foksegel nicht wechseln (wir haben es versucht, aber es war zu gefährlich mit diesem Wellengang vorne auf dem Bugkorb zu stehen…! Scheiß Rollfock system…). Dann haben wir entschieden unser Großsegel runter zu machen und nur auf Foksegel weiter zu fahren. Spannung und Aktion, jetzt keine Fehler machen! (Stell dir vor, mit Wellen von 1.5 Meter auf dem Deck zu stehen!). Nur mit Focksegel kreuzen ist nicht ideal, aber es war schon viel ruhiger und die Leafde lasste sich viel besser steuern. So haben wir dann ungefehr 2/2.5 Stunde weiter gesegelt. Enhuizen kam immer ein bisschen näher…lol! Wie mehr wir in der Nähe von Enkhuizen kamen, wie ruhiger die Wellen wurden. Auch hat der Wind ein klein bisschen abgenommen. Komm, lasst uns wieder das Großsegel dabei ziehen. Auf einmal wurde Enkhuizen viel größer! Wir sind um 19.00 Uhr in Enkhuizen angekommen und haben im alten Haven ein schönes Liegeplatz gesucht. Die Gäste von ´Vertrouwen´ standen schon am Haveneingang. Dann haben wir erst mal den Chaos im Boot aufgeräumt (unsere Sachen lagen also doch nicht so See-fest *grin*) und ein Bierchen getrunken. Tom (Skipper Vertrouwen) war sehr stolz auf uns und es sah wahnzinnig cool aus, wie wir gesegelt sind: “respekt”. Abends schön bei Tom an Bord gewesen und um 00.00 Uhr saßen wir in der Kneipe, denn Richt hat um 00.00 Uhr Geburtstag; ihr 24. Lebensjahr fängt an!

Viel gemacht und erfahren dieser Tag…! * Die Leafde kann viel Wind haben! * Die Crew kann auch ziemlich viel Wind haben, lol! * Die Vertrouwen hat unser Kiel gesehen (sagen sie..!) * Mit 30 Grad schrecklage kann man nicht gut zur Toilette gehen, lol! * Wir sind eigentlich nicht naß geworden! Also, die Rubin 23 schützt uns gut gegen das Wasser! * Unser nächstes Boot hat ein Innenborder * Wir haben geil gesegelt! * Aber es soll nicht heftiger werden…

Donnerstag den 26. Juli

Heute hat Richt Geburtstag! 08.30 Uhr sollten wir aufstehen, weil unsere Nachbarn losfahren wollten. Dannach sind wir noch kurz Enkhuizen rein gegangen, bisschen durch die Stadt spaziert. 10.30 Uhr haben wir dann auch unsere Leafde fertig gemacht, weil das Wetter Nachmittags schlechter sein würde. Unser Ziel für heute: Stavoren. Mit dem Wind mit über´s IJsselmeer. Windkraft ist 5, manchmal 6. Wir haben im Haven Sturmfocksegel hoch gezogen. Heute fahren wir schön ruhiger zur anderen Seite des IJsselmeers. Die erste Strecke ging super, hatten gut speed für nur Sturmfock. Die Wellen waren noch nicht so

Freitag den 27. Juli

Samstag den 28. Juli

 

 

6. , 7. & 8. Juli 2007

Thema dieses Wochenende; Schiffe reparieren!

Wir sollen Christoph & Angelas Neptun wasserdicht machen, die Rollfock reparieren und den Mast hoch stellen. Auch werden wir dieses Wochenende endlich mal unseren Mast legen, damit wir den Windex montieren können! Und die Flaggenleine ist auch noch nicht richtig befestigt worden.

Freitags 19.00 Uhr in Terherne arriviert. Dann haben wir sofort die Popeye (Neptun 24) wasserdicht gemacht und dannach haben wir richtig Party gemacht und eine gemütliche Kneipe in Joure besucht.

Samstag: Nachdem wir unsere Survivalsachen (Bier, Zigaretten, Wein und ein bisschen Essen *grin*) eingekauft haben, sind wir nach Terherne gefahren um Popeyes Rollfock zu reparieren und den Mast hoch zu stellen. Es ging ziemlich flott und 15.00 Uhr konnten wir los segeln!

Unser Ziel ist ein kleiner Haven in der Nähe von Joure. Der Wind weht aus dem Südwesten Wind, kraft 5 bis 6. Wir sind eine kurze Strecke unter Motor gefahren, der Rest der Strecke unter Fok.

Der Haven ist sehr schön und als wir unsere Boote festgemacht hatten, kam die Sonne raus! Die Männer haben sofort ihr Spielzeug ausgepackt -> Schlauchboot mit E-Motor, Ferngesteuertes Segelboot, Ferngesteuertes Speedboot, Drache, Angel und eine Wasserpistole…

Sonntag war das Wetter phantastisch! Nur Sonne, herlicher Temperatur und wind aus West-Nordwest (kraft 3 bis 4). Das perfekte Segelwetter! Sonntag haben wir dann Leafdes Mast gelegt und den Windex und die Flaggenleine montiert. 15.00 Uhr sind wir losgefahren und 17.30 sind wir beim Liegeplatz angkommen.
Während des Segeln ist Andreas ins Schlauchboot gegangen, das hinter dem Boot hing. Richt hat dann die Leafde alleine gesegelt, was ohne problem zerrann!

Und so ging das Wochenende wieder zu Ende…!

 

29. , 30. Juni & 1. Juli

Weil wir Freitagabend noch auf ne Geburtstagparty waren, dadurch spät beim Boot waren, sind wir nicht mehr los gefahren. Also, mal herlich beim Liegeplatz übernachtet!

Samstags haben wir lange ausgeschlafen, denn das Wetter war nicht schön genug um los zu segeln *grins*. Auch haben wir noch Schwimmwesten geholt, weil Wind doch kräftiger war als wir gedacht hatten (5 bis 6). Um 14.00 Uhr ging’s dann endlich los! Heute nehmen wir Kurs auf Heeg! Da waren wir auch schon lange nicht mehr. Leider haben wir nicht alles segeln können, weil der Wind aus den Südwesten kam. 17.00 Uhr in Heeg arriviert, Andreas ist ganz schön im Haven rein gefahren, wir haben perfekt und ruhig angelegt. Und das unter schwere Umstände; im Haven war ein Chartertjalk mit Manövrieren beschäftigt und hinter uns war ein Friendship 22 am drängeln (hatte warscheinlich angst, dass er kein Liegeplatz bekommen würden…!) *lol*

Gut, als wir die Leafde richtig festgemacht hatten, haben wir sofort den Stromkabel rausgelegt > Laptop an und Film gucken!

Sonntags schön unter Fok zum Liegeplatz zurück gefahren. Wind aus den Südwesten, kraft 4 (2 bis 3 würde angesagt?!?). Auf dem Goingarypsterpoelen haben wir ein kurzes Moment das Großsegel dazu gesetzt, weil es noch nass war.

Und so ging das Wochende schon wieder zu Ende…!

22. / 23. / 24. Juni 2007

Jaaa! Wir haben mal wieder zusammen mit Christoph und Angela segeln. Leider gab es dieses Wochenende nicht das Segelwetter, worauf wir gehofft hatten… Nur regen regen regen regen und noch mehr regen… Ach, aber wir sagen immer: “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Segelkleidung…!”

Wir sind vom Liegeplatz nach Sneek gefahren und haben unterwegs zum ersten Mal geankert! Ankern ist schöööön! Also, 20.00 Uhr losgefahren und 22.00 Uhr in Sneek arriviert. Da haben wir einige Freunde getroffen und haben wir mal richtig Party gemacht!

Samstag gab es bis 13.00 Uhr nur regen, regen und regen. Wir haben uns dann dafür entschieden, dieser Tag in Sneek zu bleiben. Und das war noch nicht mal so schlecht! So konnten wir wieder fit worden, bisschen in die Stadt spazieren, bisschen schlafen und herlich kochen. Doch echt mal ein großes Vorteil, mit diesem Wetter ein Kajütsegelschiff zu haben!

Sonntag, letzten Tag, sind wir dann mit einem ruhigen Kurs zurück zum Liegeplatz gesegelt. Dann haben wir Christoph und Angela geholfen, ihren Mast hinzulegen. Ihrer Vorstag ist kaput, also sollen sie jetzt den Stag mit nach Deutschland nehmen, damit es nachgemacht werden kann.

Als auch das erledigt war, ging die Reise richtung Heimat wieder los.

Trotz das schlechte Wetter war es ein herliches Wochenende, das viel zu schnell vorbei gegangen ist.

10. Juni 2007

Jaaa! Wir haben ein Motor gefunden! Unser dritter (und hoffentlich letzter) Versuch wird wieder ein Mercury 9.8 Ps sein, aber dieses mal mit Fernbedienung und sogar eine Lichtmachine um die Accus zu laden! Also, Laptop mit an Bord :-> Der Motor sieht tip top aus, läuft gut und kühlt gut.

Dieses Wochenende werden wir den Motor anschließen, die Kabel verlegen und dann können wir hoffentlich endlich mal ohne probleme los fahren.

Auch werden wir dieses Wochenende den Mast legen, weil wir den Windex noch nicht montiert haben.

Also genug zu tun! Aber das ist dann auch das letzte! Weiter nur noch kleinigkeiten (putzen…..grrr!).

30. Mai 2007

Wir hatten vor einigen Wochen schon herausgefunden, dass der Motor keinen Anschluss für eine Fernbedienung hat. Man könne sie anbauen lassen, aber das würde viel Geld kosten. Wir haben uns dafür entschieden, einen anderen Motor zu suchen. Also, die ganze Arbeit fängt wieder von vorne an… Ebay, Markplaats, here we come!

20. Mai 2007

Nachdem wir erst mal herlich ausgeschlafen haben, ging’s los! Fok an, Motor aus und Reee! Wir haben einigen Familienmitgliedern gezeigt, wie unser Leafde segelt! Und weil es am Anfang nicht viel Wind gab, konnten wir Spinnaker segeln. Beim testen, wie man den Spinakker gut trimmt, ging leider der Spibaum kaputt. Aber was wäre ein guter Skipperohne sein Universalklebeband *grin* Gesagt getan und es funktioniert!

Der Spi steht gut, Leafde macht fahrt und Andreas ist Happy! So ging es dann zu Rufus ein kühles blondes trinken und für Richt gab es einen herrlichen schwarzen, warmen Kaffee.

Nachmittags hat es leider angefangen zu regnen. Schnell zurück zum Liegeplatz, Yamaha Außenborder abbauen und…zurück in die Heimat.

19. Mai 2007

Heute haben wir unseren neuen Außenborder mit E-Start abgeholt! Geil..! Er sieht sehr gut aus. Leider haben wir beim Dealer herausgefunden, dass der Motor keinen Anschluss für eine Fernbedienung hat. Wir wissen noch nicht, ob wir die jetzt anbauen lassen. Mal schauen…

18. Mai 2007

Heute fahren wir Richtung Friesland, weil wir morgen unseren neuen Außenborder abholen möchten! Jetzt nur hoffen, dass er keinen großen Mangel hat, damit wir den Motor schnell nutzen können.

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